Das phänologische Untersuchungsfeld wurde im Jahr 1932 von Dr. Karl Sonntag und seiner Frau Dr. Ilse Sonntag gemeinsam mit dem Pfälzerwald-Verein angelegt. Es lag etwa 200 Meter westlich des Turmes. An dieser Stelle befindet sich heute die aufgelassene NATO-Anlage. Im Jahr 2023 wurde im nördlichen Bereich des ehemaligen Untersuchungsfeldes ein Weinberg angelegt. Es ist der höchst gelegene Weinberg in Rheinland-Pfalz. In Deutschland steht er auf Platz zwei, nach einem Weinberg im Allgäu.
Im phänologischen Untersuchungsfeld war nicht nur ein Weinberg. Es gab viele “Zeigerpflanzen”, die deren Entwicklung auf 670 Metern Höhe wertvolle Rückschlüsse zuließen. Ein Relikt aus dieser Zeit ist eine Fliederbusch, der außerhalb des Zaunes steht. Alle anderen Spuren wurden im Zuge der Umnutzung des Geländes beseitigt.
Auf dem Untersuchungsfeld stand auch ein Bauwerk. Es diente der Unterbringung von Messinstrume nten und möglicherweise auch der täglichen Aufzeichnungen. Auch eine Wetterstation, ein englisches Wetterhaus, stand im Feld.
Im Untersuchungsfeld wurden auch Wachstumsversuche gemacht, die Einwirkung der meteorologischen Elemente auf das Wachstum studiert und sogar Zooklimatologie betrieben.
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